Diese Redensart ist treffend für die Anmietung der 3 Gartengrundstücke zwischen Fellbach und Bad Cannstatt durch die Gemeinde.

Vor 3,5 Jahren hörten wir zum ersten Mal von der Möglichkeit dort einen weitläufigen Garten mit Haus, Toiletten, einem alten Bauwagen und einer Überdachung zu pachten und wurden bei einem ersten Sondierungsgespräch vorstellig. Nach einer Vorstellung im Leitungskreis der Gemeinde gab es grünes Licht für weitere Bemühungen, die dann auch Erfolg hatten. Die CGF wurde als zukünftiger Pächter unter den Mitbewerbern ausgewählt.

Damit begann die Zeit der kleinen Schritte und des Wartens. Immer wieder beteten wir für diese Grundstücke, und so bekamen wir im Sommer 2019 eine vorläufige Nutzungserlaubnis für das Sommercamp der Rangers und einige Gottesdienste im Grünen unter der Bedingung die Fläche zu pflegen. Dank sei Gott! Auch im Anschluss daran, konnten die Rangers ihre Stammtreffs dort abhalten und lebten sich mehr und mehr ein.



Da weiterhin keine Klarheit seitens der Besitzer über den Verbleib der Bauwerke bestand, wurden wir in den folgenden Prozessen an unsere Hoffnungs- und Geduldsgrenzen geführt. Doch wir waren von Gott auch darauf vorbereitet worden. Im Gebet hatte er gezeigt, dass dort ein Platz des Aussähens sein wird, aber auch, dass einige Prozesse noch bevorstehen, bis das kommt. Das half uns in den langen Durststrecken, weiterhin dranzubleiben.

Im Sommer 2020 schließlich war die niederschmetternde Entscheidung gefallen, alle Bauwerke abzureisen. Das bedeutete, die gewohnte Nutzung auf neue Beine zu stellen. Die nun fehlenden Einrichtungen wie Küche und Toilette wurden durch den Kauf eines Bauwagens aufgefangen, der diese Bedürfnisse nun im kleinen Stil abdeckt. Für Schutz vor Sonne und Regen ist nun fast ganzjährig das Dach eines Großzeltes der Rangers aufgebaut, ergänzt von einem großen Weißzelt, das u. a. auch die Gerätschaften für die Grundstückspflege beherbergt. Der alte Bauwagen, der als Rangerlager fungiert, durfte behalten werden, vorausgesetzt, er könnte von der Abrissstelle wegbewegt werden.

Das gelang, Gott sei Dank, in einem kleinen „Umzugskrimi“, da die Reifen zur Hälfte im Erdreich eingegraben waren und die letzten Jahrzehnte nicht mehr bewegt wurden (Danke an Moritz und Johannes, an dieser Stelle!).



Inzwischen sind alle Bauwerke abgerissen und ganz leise ist das lang erwartete Ereignis am 11.02.21 eingetreten. Mit der Unterschrift der Eigentümer und unserem Ältesten Frank wurde die CGF zum offiziellen Pächter dieser kleinen Oase im Gewann „Espan“. Dafür können wir heute, und ich glaube, auch noch oft in der Zukunft, Gott danken. Ich freue mich darauf, zu sehen, was dort dann alles wächst, denn auf Gottes Zusagen ist Verlass.

Mir kommt hier der Merkvers aus Psalm 9,11 aus dem Eulenheft der Forscherstufe in den Sinn, mit dem ich diesen Bericht schließen möchte:
Herr, wer dich kennt, der vertraut dir gern. Denn wer sich auf dich verlässt, der ist nie verlassen.

Eure Angela

Auch der Start im neuen Jahr hat im LogDown stattgefunden. Dennoch treffen wir uns regelmäßig – online – alle zwei Wochen und in den anderen Wochen haben wir uns einen sogenannten Brief-Stammtreff ausgedacht.  Das bedeutet, wir Ranger-Leiter machen uns Gedanken, erstellen einen Brief mit Andacht und Aufgaben mit Bezug auf das nächste Onlinetreffen, den die Kinder dann Zuhause selbstständig bearbeiten dürfen. Dies können sie natürlich auch mit mehr Engagement zu Zweit machen. Wir Leiter fahren dann die Briefe aus, so dass sie bis spätestens Freitag bei den Kids sind. Die Resonanz ist positiv,  worüber wir sehr dankbar sind. Auch jetzt nach den Faschingsferien, werden wir vorerst weiterhin in diesem Modus bleiben.

ALLZEIT BEREIT – auch in diesen Zeiten !


 


Dieses Jahr gab es nur eine kleine Weihnachtsfeier. Dafür gleich 5 Stück auf einmal. Denn jedes Team hat seine eigene Weihnachtsfeier mit unterschiedlichem Programm gemacht, wie z.B. Wichteln oder Plätzchen backen auf dem Feuer. Leider durften unter den besonderen Gegebenheiten dieses mal die Rangereltern nicht dabei sein, was wir sehr schade fanden. Denn die Weihnachtsfeier am Ende des Jahres mit Gemeinschaft, Feuer, Leckereien der Weihnachtszeit ist immer ein besonderer Stammtreff.
Gleichzeitig ist unsere Weihnachtsfeier auch immer der letzte Stammtreff des Jahres.

Aus diesem Grund wünschen wir allen Ranger´s und Ranger-Eltern und Ranger-Supporter ein wunderschönes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in´s Jahr!


 


Auch wenn wir uns jetzt nicht persönlich treffen können, wollen wir wie jedes Jahr bei der Aktion “Strahlende Augen” mitmachen. Dazu wurde jeder Familie ein oder mehrere Kartons mit den notwenigen Materialien gebracht. So wurden überall schöne Päckchen gepackt und mit Geschenkpapier umhüllt. Diese wurden dann gesammelt an eine Sammelstelle gebracht, wo sie von anderen Royal Rangers abgeholt wurden und nach Rumänien und Slowenien gebracht werden und Kindern, die nichts haben ein Weihnachtsgeschenk gebracht.


unsere Päckchen


mehr Info´s dazu: https://strahlende-augen.info/


Aufgrund der aktuellen Weltgeschehnisse finden im November keine Präsenz-Stammtreffs statt. Jedes Team hält anders Kontakt – ob Online-Treffen, Telefonate zwischen Kindern und Teamleiter oder delegierte Aufgaben, Geschichten und Material via Päckchen nach Hause ist ganz unterschiedlich. Im Dezember werden wir uns wieder Teamweise mit Abstand oder Maske treffen können, da wir eine außerschulische Bildungsmaßname sind. Darauf freuen wir uns sehr.

Wir Leiter waren in der Zwischenzeit auf unserem Ranger-Stückle nach und nach aktiv und haben es uns gemütlich und Winterfest eingerichtet. Nach unserem Umzug in den hinteren Bereich unseres Stückle und den Abrissarbeiten musste noch einiges gemacht werden. So wurde der dritte Bauwagen hergerichtet, eine Toilette und Waschmöglichkeit installiert und in allen Bauwägen und auf der Wiese Licht installiert, damit wir auch in der dunklen Jahreszeit ein super Treffpunkt haben.  Somit hat jetzt mit unserem Zelt, jedes Team einen eigenen Platz mit Dach.


         

Lichtinstallation                                                        Toilette im Bauwagen


Heute haben wir uns mal wieder zu einem richtigen Geländespiel getroffen. Dieses Mal allerdings nicht auf unserem Stückle, sondern im Wald zwischen Fellbach und Waiblingen. Nach der langen Sommerzeit und durch die Corona-Maßnahmen, haben sich alle Kinder richtig auf das Geländespiel gefreut! Es war sogar ein neues Spiel, das die Kids noch nicht kannten. Dabei waren auch die Leiter sehr gefragt und aktiv dabei, denn die Kids mussten die Leiter suchen, um etwas zu bekommen womit sie dann das Spiel gewinnen konnten. Die frische Luft, die Bewegung und die Gemeinschaft auch mit Abstand, tat allen gut! Den Kindern als auch den Leitern. Es war ein richtig schöner Vormittag!!


Das Bild zeigt einen unserer Leiter, der sich sehr gut versteckt hat und dabei Zeit zum Fotos machen hatte 😉

Nach den Sommerferien freuen wir uns sehr, endlich wieder starten zu können. Aufgrund der Abriss arbeiten auf dem Espanstückle, sind wir die ersten zwei Mal nach den Sommerferien auf unserem alten Haldenbachstückle. Diese ersten zwei  Stammtreff´s standen ganz unter dem Motto „Äpfel“.

Die Äpfel sind reif und die Bäume voll bestückt, weshalb wir uns am ersten Stammtreff erst einmal auf die Apfelernte konzentriert haben. Die Kids waren fleißig und wir sind bereits ein gutes Stück vorwärtsgekommen.

Nach erfolgreicher Ernte durften natürlich die üblichen Spiele, zum letzte Kräfte loswerden , das gemeinsame Vesper, das Lagerfeuer und eine Geschichte nicht fehlen.

 

Erster Stammtreff und dessen Ausbeutung. Sieht schonmal echt gut aus 🙂


Beim zweiten Stammtreff haben wir uns neben der Apfelernte, die natürlich im Vordergrund stand, noch ein paar Workshops für die RR-Kids ausgedacht und vorbereitet. Neben dem Wettkampf, wer die längste Apfelschale produzieren kann, konnte man selbst Apfelsaft pressen, kreative Apfelbilder mit Apfelstempeln gestalten und andere spannende Dinge ausprobieren und testen. Natürlich durfte auch das Leibliche Wohl nicht fehlen, dass aus den selbst gepflückten und gebratenen Äpfeln bestand.

Für die Pfadfinder-Jungs haben wir uns dieses Jahr ein besonderes Programm ausgedacht. Das eigentlich geplante Eurocamp in der Schweiz konnte, aufgrund von Corona, wie so vieles leider nicht stattfinden. Um die Jungs dennoch zu fordern und zu fördern sind wir mit dem Fahrrad den Neckartalweg entlang geradelt.

Villingen-Schwenningen war unser Startpunkt.  In sechs Tagesetappen sind wir bis nach Heidelberg gefahren. Trotz Wetter und technischen Schwierigkeiten haben wir müde und abgekämpft, aber sehr glücklich unser Ziel erreicht.

Es war eine gute und intensive Zeit, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

        

Leider konnte unser diesjähriges Sommercamp aus Gründen von Corona nicht stattfinden. Deshalb haben wir dieses Jahr eine Sommeraktion gestartet, wie im Sommerferienprogramm und die Kinder haben Zuhause geschlafen. Für die RR-Kids war dies zuerst etwas befremdlich, da sie gefrühstückt zur Aktion kamen und auch ihr Vesper für´s Abendessen selbst mitbringen mussten. Auch das gemeinsame Kochen im Team hat dieses Jahr nicht stattfinden können.

Nichts desto trotz hatten wir eine gute gemeinsame Zeit. Die Kundschafter starteten morgens mit dem üblichen Appell im Stamm und der Morgenandacht. Nach dem Mittagessen stoßen an drei Tagen die jüngeren Forscher dazu, was für die Spiele und Workshops am Nachmittag bereichernd war. Am Abend gab es wie üblich neben dem klassischen Lagerfeuer, Lieder singen ein Theateranspiel und einen kleinen Abendimpuls.

Es war eine gute und intensive Zeit, die wir nicht missen möchten und trotz oder vor allem wegen Corona allen bei den Royal Rangers auf die unterschiedlichste Weise gutgetan hat!


Impressionen der Sommeraktion:

               

Nach einer langen Zeit mit Teamtreffen online, tat es uns Forschern sehr gut mal wieder in der Natur in Aktion zu treten und die, via Bildschirm gebauten Boote und Wasserlupen, live am Bach auf ihre Tauglichkeit zu prüfen. So zogen wir an einem Samstag los, um dies am Bärenbach zu tun. Auf dem Weg entdeckten wir auf dem Naturlehrpfad so manches hölzernes Waldtier und sogar eine Bärenhöhle. Abenteuerlich wurde es auf dem Zick-Zack-Pfad quer durch den Wald und als unser Weg direkt durch den Bach führte. Aber das hat uns so richtig Spaß gemacht. Ganz echte Tiere, wie kleine Fische und Flusskrebse fanden wir dann bei unserem Ziel, einer Bachstelle mit Wasserrädern, an der wir im und am Bach viel Zeit verbrachten und so manche Gummistiefel voll liefen. Die Füße wurden beim anschließenden gemütlichen Vesper auf den Holzbänken und einer Geschichte von 3 mutigen Rittern schnell wieder warm und konnten so auch wieder den Rückweg bewältigen. Schön war`s!